Robin berichtet von seinem Podestplatzūü•ą - RC Silber-Pils Bellheim 03 e.V - Radsport in der Pfalz
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Robin berichtet von seinem Podestplatzūü•ą

Robin berichtet von seinem Podestplatzūü•ą

100km, 44-mal einen Anstieg bew√§ltigen, kaum Zeit sich zu erholen! H√∂rt sich anstrengend an? Das war es auch! Aber genau solch schwere Rennen brauche ich. Aus diesem Grund hatte ich mich am Samstag mit David auf den Weg zum Uni-Radrennen in Wuppertal gemacht. Schon beim Blick auf die Startliste fiel mir ein Name besonders auf: Marcel Meisen! Die meisten von euch werden ihn und sein Leistungsverm√∂gen kennen. Mir war direkt klar, dass es kaum einen Weg an ihm vorbei geben wird. So kam es dann auch. In der 15ten Runde setze er zur entscheidende Attacke an. Direkt an seinem Hinterrad befand sich auch ein Fahrer des Teams Embrace The World, die zahlenm√§√üig am st√§rksten vertreten waren. Entsprechend wusste ich, dass ich hier mitgehen muss. Also Kette rechts und Vollgas! Noch vor der Abfahrt konnte ich den Anschluss herstellen. Die Gruppe des Tages stand. Einige Zeit wehrte sich das Feld noch, doch allm√§hlich konnten wir unseren Vorsprung ausbauen. Sieben Runden vor Schluss schafften wir dann sogar die √úberrundung des Feldes. Hier wartet David auf mich und reihte sich direkt vor mir ein. Perfekte Teamarbeit – zu zweit! Dabei holten wir auch noch die letzten Fahrer ein, die sich noch vor dem Feld befanden. Leider kam es hier dann zu einem folgenschweren Fehler des Wettfahrausschusses. W√§hrend die Fahrer des Feldes wussten, dass es in die letzte Runde f√ľr sie geht und nur die Spitze, die volle Distanz fahren wird, wurde dies den anderen Fahrern nicht mitgeteilt. David sicherte sich im Sprint des Feldes den zweiten Platz und w√§re somit normalerweise hervorragender Sechster geworden. Doch der Einspruch der unwissenden Fahrer w√§hrte nicht lange, was ich auch absolut verstehen kann. Nach langem hin und her wurden dann aber die Fahrer des Feldes und somit auch David distanziert und die anderen Fahrer im Ergebnis nach vorne gesetzt. Man kann beide Seiten verstehen. Es ist aber traurig, dass so banale Sachen nicht funktionieren. √Ąhnlich lief es f√ľr uns an der Spitze. So sollten wir eigentlich nach dem Zieleinlauf des Feldes noch zwei Runden absolvieren. Doch pl√∂tzlich hie√ü es „letzte Runde“. Marcel reagierte schneller und griff an. Leider konnte ich seinem starken Antritt nicht Folgen. Jedoch setzte ich mich von dem anderen Fahrer ab und konnte mir so den zweiten Platz sichern, mit dem ich super zufrieden bin. Marcel zu schlagen w√§re schon fast ein Wunder gewesen. Von daher habe ich das Maximum rausgeholt. Nur Schade um David, der nach seinem Schl√ľsselbeinbruch wieder in einer tollen Verfassung ist!

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