Ereignis-/ rennreiche Nachtourwoche mit Doppelpodium­čął­čąëin Aachen und Robin auf­čął in Mehlingen: - RC Silber-Pils Bellheim 03 e.V - Radsport in der Pfalz
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Ereignis-/ rennreiche Nachtourwoche mit Doppelpodium­čął­čąëin Aachen und Robin auf­čął in Mehlingen:

Ereignis-/ rennreiche Nachtourwoche mit Doppelpodium­čął­čąëin Aachen und Robin auf­čął in Mehlingen:

Bereits am Dienstag fuhren Philipp, Tim und Merse in B├╝rstadt das Nachtourkriterium. Vor etwa 5000 Zuschauern zeigte sich Tim oft vorne. Leider kam er in einer Spitzengruppe zu Fall. John Degenkolb gewann das Rennen vor Pascal Ackermann und Andr├ę Greipel.

Tim berichtet aus Bruckm├╝hl (Freitag):

Am Freitag war es wieder soweit. Unsere j├Ąhrliche Lieblingsreise ins bayerische Land, nahe dem Chiemsee, stand an. Die Bruckm├╝hler Radsportnacht, nahe des Firmensitzes unseres Hauptsponsors, der Erdinger Brauerei, war schon lange rot im Kalender markiert. Vermutlich eines der best besetzten Rennen, die wir: Josh, Daniel, Marc und ich dieses Jahr fahren w├╝rden, was unsere Motivation noch weiter steigen lie├č. Am Start standen neben Markus Burghardt (Bora hansgrohe), dem Tour-Finisher und Edelhelfer des Weltmeisters Peter Sagan, dem Giro-Etappenzweiten Nico Denz (Ag2r la Mondiale) auch einige weitere World-Tour Fahrer die Ihre Klasse schon mehrfach gezeigt haben. Das erste Rennen sollte als Ausscheidungsfahren gefahren werden, bei dem jede Runde die letzten zwei Fahrer ausscheiden m├╝ssen, bis nur noch zehn Fahrer im Rennen sind. Danach schied jede Runde nur noch ein Fahrer aus. Direkt am Start setzte sich das Team der WSA-Pushbiker um Christan Grasmann an die Spitze und hielt das Tempo so hoch, dass das Feld zu einer langen Reihe wurde. Hier war es Josh der schnell reagierte, sich konstant vorne im Feld aufhielt, immer wieder seine Sprintf├Ąhigkeiten zeigte und es souver├Ąn auf Platz 10 schaffte. Der Sieg ging hier in einem knappen Sprint an Rudi Selig (Bora hansgrohe) vor Leif Lampater (rad-net heizomat). Im Hauptrennen ging es dann auf 80 Runden a 600 m je runde um die „Wurst“. Nachdem Josh in den ersten Runden wieder sehr aktiv fuhr verbrachte ich die meiste Zeit erst einmal damit mich bei Rudi Selig und Markus Burghardt aufzuhalten, um bei einer Attacke mitzugehen. So verpassten wir aber alle zusammen den Rundengewinn von Florenz Knauer (Herrmann Radteam) und Helmut Trettwer (WSA Pushbiker). Daher mussten die bora Jungs nun vor der heimischen Top-Kulisse reagieren. So kam es dazu, dass sich erst eine kleinere Gruppe um einige KT Fahrer aus ├ľsterreich, Rudi Selig und Nico Denz absetzte und in dem Moment, in dem alle dachten, dass diese auch weg war, setzte Markus Burghardt nach. Leider verpasste ich die Situation und musste mit ansehen, wie die L├╝cke zur Gruppe, trotz Nachf├╝hrarbeit des Herrmann Radteams gr├Â├čer wurde. Kurz bevor diese Gruppe den Rundengewinn vollzog, attackierte pl├Âtzlich Leif Lampater. Christopher Hatz vom Team Herrmann setzte direkt nach und ich sah meine Chance ebenso mitzufahren. Nach einer schnellen Runde mit einem Schnitt von ├╝ber 51 km/h schaffte ich den Anschluss und zog voll mit. Kurz darauf gab es den Rundengewinn der Gruppe um Burghardt im Feld wodurch wir die Spitze des Rennens und sogleich in die Wertungsrunde geschickt wurden. Hier konnte ich mir, knapp geschlagen von Leif Lampater, drei Punkte sichern. Kurz darauf schafften auch wir die ├ťberrundung und zogen somit mit den meisten Fahrern gleich. Danach schaffte es, aufgrund der Tempokontrolle durch das Bora hansgrohe Team, kein Fahrer mehr sich abzusetzen oder gar einen Rundengewinn heraus zu fahren. In der Wertung 10 Runden vor dem Ende sicherte ich mir als dritter in einem schnellen Sprint hinter Burghardt und Selig nochmal 2 Punkte. Kurz nach der Wertung attackierte Nico Denz mit Christian Grasmann am Hinterrad. Nur Markus Burghardt konnte folgen und Rudi Selig lie├č, wohl absichtlich, die L├╝cke aufgehen. Trotz Nachf├╝hrversuchen waren die drei auf und davon. Somit war Platz drei nicht mehr erreichbar. In der letzten Runde attackierte dann nochmal Florenz Knauer und sicherte sich noch die letzten zwei zu vergebenden Punkte. Ich kam kurz dahinter ins Ziel und beendete das Rennen so auf Platz sieben. Josh, Marc und Daniel beendeten das Rennen ebenfalls im Feld.

Philipp berichtet aus Offenbach/ Main (Samstag):

In Offenbach am Main stand Joschka und ich bei einem Kriterium am Start. Das Rennen wurde, dank ihrer ├ťberzahl, von M├Âbel-Ehrmann dominiert. Joschka und ich hatten nicht die besten Beine und verpassten die Gruppe des Tages. Joschka setzte sich in der zweiten H├Ąlfte des Rennens nochmal ab und konnte Platz 6 verbuchen. Durch einen guten Schlusspurt aus dem Hauptfeld konnte ich mir noch den 9. Platz sichern.

Merse berichtet aus Aachen (Samstag):

ÔÇ×Rund um Dom und RathausÔÇť in Aachen. Was soll ich sagen? F├╝r solche Veranstaltungen fahre ich Radrennen! Anspruchsvoller Kurs mit sehr viel Kopfsteinpflaster und einer saftigen Steigung, Zuschauer ohne Ende, klasse Kulisse, ein Traum! B├╝schi, Robin und ich waren mit dabei. Ersterer hatte leider viel Pech und schied nach Reifenschaden und losem Sattel fr├╝h aus. Derweil arbeiteten sich Robin und ich St├╝ck f├╝r St├╝ck nach vorne. Das Feld wurde praktisch jede Runde kleiner. Das Rennen war total offen und wurde auch mit offenem Visier gefahren. Viele starke Teams (KernHaus, Sauerland, ETW, WSA Pushbikers, Leopard, Stevens& Voster aus Polen), viele Interessen= spannendes Rennen. Robin wie immer aktiv, aber mit einer Aktion gelang es mir nach knapp 60 von 80 Runden mit ca. 7 Fahrern mich etwas abzusetzen. Kurz bevor Robin mit 2-3 weiteren Fahrern aufschloss, setzte Daniel Auer (WSA) zur entscheidenden 15-Runden-Solo-Attacke an und gewann souver├Ąn. Robin setzte meine Ansage einer Attacke sechs Runden vor Schluss perfekt um. Er sah schon wie der sichere Zweite aus. Ich konnte nun zusehen was die Konkurrenz macht. Ein Voster-Fahrer spannte sich vor die Gruppe und wir kamen tats├Ąchlich mit dem Schlusssprint noch an Robin heran. ABER: Nur ich ging noch vorbei! Und somit war das Doppelpodium besiegelt! Besser geht es kaum!

Robin berichtet aus Mehlingen (Sonntag):

Kaum zu glauben, dass ich nach dem Rennen in Aachen noch einen draufsetzen konnte. Schon beim Anschwitzen nach der „Merseburgischen Lehre“ merkte ich, dass das harte Rennen vom Vortag in den Beinen steckte. Doch in der schnellen Anfangsphase auf dem neuen Mehlinger Kurs f├╝hlte ich mich ├╝berraschend gut. Es gab viele Attacken, die wir immer mitgingen um ja keine Gruppe zu verpassen. Aus der Kurve heraus vom Feldweg zum Anstieg sah ich dann, wie mein alter Teamkollege Andreas Flie├čgarten antrat. Ich heftete mich gleich an sein Hinterrad und forcierte nochmals das Tempo. Schnell ging eine gro├če L├╝cke auf. Die ersten drei/vier Runden mussten wir zu zweit alles geben, denn vor allem die Nachwuchsfahrer vom Team Sunweb versuchten wieder Anschluss zu uns zu finden. Doch wir waren st├Ąrker und konnten uns vorne behaupten. Mitte des Rennens erfuhren wir dann, dass sich 10 weitere Fahrer auf die Jagd nach uns machten. Mit dabei war auch Merse, der sich aus jeglicher Arbeit zur├╝ckhielt um den Abstand zu uns zu wahren. Zu zweit wurde es hinten raus richtig z├Ąh. Wir mussten alles in die Waagschale werfen um uns vor den anderen ins Ziel zu retten. Am Ende war es Andi, der noch deutlich mehr in die besagte Waagschale werfen konnte und somit vollkommen verdient das Rennen vor mir gewinnen konnte. Mir fehlten am Ende doch einige K├Ârner, die ich in Aachen vor allem durch meine dortige Schlussattacke hatte liegen lassen. Merse wurde noch Dritter aus der Verfolgergruppe und sorgte somit f├╝r ein tolles Teamergebnis als F├╝nfter. Die beiden Heimrennen kommendes Wochenende k├Ânnen kommen! Wir sind bereit!

Danke an alle unsere Betreuer an der Strecke­čŹ╝ und Holger f├╝r die super Fotos!!­čôĚ Ohne euch gehts nicht­čĹî­čĆ╗ #crewlove

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