Am 4er-Wochenende gut dabei, aber gegen Kempten chancenlos: - RC Silber-Pils Bellheim 03 e.V - Radsport in der Pfalz
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Am 4er-Wochenende gut dabei, aber gegen Kempten chancenlos:

Am 4er-Wochenende gut dabei, aber gegen Kempten chancenlos:

SA: Tim berichtet aus Lingenfeld:
Am Samstag standen wir zum ersten Teil des neuen Vier-Stations-Cup, einer kleinen neuen Rennserie in Rheinland Pfalz, am Start in Lingenfeld. Es erwartete uns ein schnelles Rennen, da neben dem Team Ehrmann, dem Team Herrmann, dem Team Belle und uns auch die Aeroguys vom RSC Kempten in voller Mannschaftsstärke am Start standen. Nach einer schnellen Anfangsphase setzen sich zwei Fahrer (Kempten und Herrmann) vom Feld ab. Trotz Nachführarbeit wurde das Loch größer. Auch in den Sprints um die weiteren Punkte gab es immer zwei die schneller waren. So plätscherte das Rennen dahin bis der Vorsprung der Gruppe vorne, wohl aufgrund von Uneinigkeiten, sank. Neue Hoffnung keimte auf und wurde mit der Egalisierung des Vorsprungs noch weiter befeuert. So ging es ins Finale, in dem Joschka und ich versuchten Merse so weit wie möglich vorne reinzufahren. Dieser zeigte wieder einmal seine Form und belohnte somit, mit Platz 3 in der letzten Wertung, die beherzte Fahrweise und erreichte insgesamt Platz 6.

SO: Marc berichtet aus Ebersheim:
Am Sonntag fuhren wir in Mainz-Ebersheim. Wir hielten uns anfangs im vorderen Teil des Feldes auf um Attacken direkt mitgehen zu können. Das gelang Robin zwischenzeitlich auch, während der Rest das Feld etwas bremste. Nachdem sich allerdings drei Fahrer erneut absetzen und das Feld überrunden konnten, wurde das Tempo im Feld wieder erhöht. Robin versuchte mehrfach ebenfalls von der Gruppe weg zu kommen, die Konkurrenz war aber sehr aufmerksam. Immerhin hatte er sich in den Wertungsrunden zwei Punkte gesichert. Bald nach der Überrundung wurde der Rest der Gruppe wieder eingeholt. Aus dem Feld starteten erneut viele Attacken und das Rennen nahm ordentlich an Tempo auf. Zum Abschluss konnte Joschka sich noch 4 Punkte sichern. Leider reichten diese nur zu Platz 11, aber es ging ja schon am nächsten Tag in Mutterstadt weiter. Wir schauten also nach vorne und versuchten ein besseres Ergebnis einzufahren.

MO: Merse berichtet aus Mutterstadt:
Mit dem kleinsten Aufgebot des Wochenendes versuchten Tim, Josh, Marc und ich das Beste herauszuholen. Mutterstadt bedeutet in der Regel nur eins: Schmerzen. Ich glaube bei keinem anderen Pfalzrennen habe ich, bei sieben Teilnahmen, so sehr gelitten. Das Nummer acht da tatsächlich noch schlimmer würde, war am Anfang nicht zu erwarten. Die Beine liefen nämlich ziemlich gut. Tim musste leider direkt zu Beginn mit Defekt an der Schuhplatte aufgeben. Josh holte sich eine Prämie und dann begann die Kempten-Show. Anschnallen bitte! Von vorne zerlegten die sympathischen, aber leider zu starken Jungs das komplette Feld. Ich reagierte und fuhr hinterher. Zu mir gesellten sich Fabian Genuit, Andreas Fliessgarten, Leon Echtermann und ein weiterer Kemptener mit Andreas Mayr. Wir warfen alles in die Waagschale, aber es reichte nicht. Rundenlang bewegte sich nichts am Abstand zu den Dreien vorne. Irgendwann mussten wir etwas drosseln und das Rennen war entschieden. Am Ende hatte ich fast bedenken, dass uns das Feld nach der Überrundung durch die Spitze noch einholt. Aber wir rissen uns zusammen und pressten alles aus uns heraus. Im Sprint konnte ich wegen Krämpfen nicht mehr gegenhalten und wurde achter. Bilanz: Neuer Wattrekord über Kritdistanz und sowas von grau🙈

DI: Josh berichtet aus Böhl:
Wie die Tage zuvor war auch in Böhl wieder ein sehr schnelles Rennen zu erwarten, da alles am Start stand was Rang und Namen hat. Direkt zu Beginn des Rennens gingen wieder einige Attacken, welche eigentlich alle im Keim erstickt wurden bis eine Gruppe davon kam. Merse ergriff die Initiative und drückte das Loch alleine zu. Im Anschluss daran ging dann aber schon die nächste, die entscheidende, Gruppe. Vier Fahrer konnten sich vom Feld lösen und wurden das ganze Rennen nicht mehr gesehen. Das einzige Positive an der Situation war, dass wenige Fahrer bisher Punkte gesammelt hatten. Also wussten wir, dass wir auf den Schluss setzen mussten wenn wir noch das Beste daraus machen wollen. Gesagt, getan! Nachdem wir uns am Ende alle vorne befanden ging zunächst eine Gruppe mit Merse und Tim, welche aber zwei Runden vor Schluss gestellt wurde. In diesem Moment gelang es mir, mich mit einem weiteren Fahrer abzusetzen und als zweiter ohne Punkte das Ziel zu überqueren. Philipp konnte sich im Finale aus dem Feld noch sehr gut behaupten und kam nur eine Position nach mir ins Ziel. Der Rennverlauf war für uns zwar nicht optimal, aber ich denke mit Platz 9 und 10 haben wir noch das Beste rausgeholt was eben möglich war.

📷 Max Drevermann

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